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Kirchenmusik in St. Laurentius

Kirchenmusik in St. Laurentius
Kirchenmusik in St. Laurentius
© Bild: Johannes Simon In: Pfarrbriefservice.de

Lobt ihn mit dem Schall der Hörner, lobt ihn mit Harfe und Saitenspiel! Alles, was atmet, lobe den Herrn. Halleluja!

Psalm 150

Kirchenmusik in St. Laurentius Usingen

So wie es schon im Psalm 150 geschrieben steht: die Kirchenmusik wird am Kirchort St. Laurentius Usingen großgeschrieben:

  • Der Kirchenchor gestaltet viele festliche Gottesdienste im Kirchenjahr und sucht Sie (ja, Sie!) als neue Sängerin/neuen Sänger!
  • Die Musikgruppe The Sign gestaltet die Gottesdienste mit modernen rhythmischen Stücken, die gerade bei Jugendlichen gut ankommen
  • Die Orgel, als Königin der Instrumente, erklingt zu jedem Gottesdienst und ist kaum wegzudenken
  • Unsere Choralschola gestaltet an den folgenden Hochfesten jeweils ein lateinisches Choralamt immer am zweiten Feiertag: Ostern und Weihnachten
  • In jedem Gottesdienst ist die Gemeinde zum kräftigen Mitsingen eingeladen
© Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Sie sind musikalisch interessiert und mögen Chorgesang?

Im Sommer 2019 haben sich die Chöre der beiden Kirchorte Usingen/St. Laurentius und Grävenwiesbach/St. Konrad zu einem gemeinsamen Chor vereinigt. Wir sind 35 Sängerinnen und Sänger, die sich jede Woche einmal von 19:00 – 20:30 Uhr zu einer Probe treffen. Diese Proben finden im Wechsel in den Gemeindehäusern in Usingen und Grävenwiesbach statt: In ungeraden Wochen jeweils Montags in Grävenwiesbach und in geraden Wochen jeweils Dienstags in Usingen. Geleitet wird der Chor von Herrn Thomas Scholz, Chorleiter und Kantor.

Unsere Aufgabe ist die musikalische Mitgestaltung der Gottesdienste in St. Konrad und St. Laurentius, im Wechsel über das Jahr verteilt unter Berücksichtigung der verschiedenen Feste, wie z. B. Kirchweihfeste und Hochfeste. Wir haben ein breites und buntes Repertoire, das wir ständig erweitern. Hierzu gehören Werke alter Meister von Bach bis Schütz, aber auch zeitgenössische Chormusik des neuen geistlichen Liedes.

Aber nur Singen?!  Nein, wir sind eine Chorfamilie und pflegen auch die sozialen Kontakte und das zwischenmenschliche Gespräch. So gibt es nach jeder Probe die Möglichkeit für persönliche Gespräche, ab und an auch in geselliger Runde. Anfang Januar treffen wir uns zum Jahresempfang und im Sommer heißt es dann Grillfest mit Partnern. Ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt der außermusikalischen Aktivität ist der jährliche Tagesausflug, der oft auch die musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes am Zielort beinhaltet.

Also, hätten Sie Lust, mitzumachen? Sie brauchen dazu keine gesangliche Ausbildung und müssen auch nicht vorsingen. Ein bisschen Freude am Singen sollten Sie aber schon mitbringen.
Schauen Sie doch einfach mal an einer der nächsten Proben bei uns vorbei und lernen Sie uns kennen. Wir freuen uns auf Sie.

Sollten Sie noch Fragen haben - dann rufen Sie an:

Kontakt:

Thomas Scholz
Chorleiter und Organist
Tel.:06081-12496

Wie alles begann...

Am Dienstag, den 13. März 1984, fand auf Wunsch von Herrn Pfarrer Gärtner in der Unterkirche die Gründungsversammlung eines neuen Kirchenchores statt, zu der sich 30 sangesfreudige Gemeindemitglieder einfanden. Berthold Braun aus Bad Nauheim war der erste Chorleiter. Er war ehemaliger Domsingknabe im Dom zu Limburg. Schon Ostern 1984 hat der Chor den Gottesdienst mitgestaltet. Berthold Braun leitete den Chor 8 Jahre lang. Aus beruflichen Gründen verließ er den Chor 1992.

Sein Nachfolger, Markus Schopf aus Naunstadt, ebenfalls ehemaliger Domsingknabe im Dom zu Limburg, leitete den Chor von 1992 bis 1998. Auch er verließ den Chor aus beruflichen Gründen.

1999  übernahm Manuel Jörges den Chor. Er war, wie seine Vorgänger, Mitglied der Domsingknaben in Limburg. 2005 gab er die Leitung des Chores aus beruflichen Gründen auf.

Seit September 2005 ist Thomas Scholz unser Chorleiter. Vorher war er 16 Jahre lang Chorleiter in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Bad Homburg-Gonzenheim. Wir hoffen, daß er uns noch lange erhalten bleibt. 

© TheSign Usingen

Firmung im Jahr 1994: Zur Feier des Tages spielt eine neu gegründete Band, die sich einige Monate später THE SIGN - das Zeichen - nennen wird.

- Haben Sie im Gottesdienst schon mal mit dem Fuß gewippt? -

Das war das erste Motto, mit dem die Band während Gottesdiensten gespielt hat. Es hat geklappt, es wurde gewippt - denn: "Die Sache Jesu braucht Begeisterte".

Zehn Jahre später, nach über 130 Auftritten im ganzen Bistum und am Kirchentag in Berlin, 2003, sind wir im Bereich Sacro-Pop ein Begriff weit über die Grenzen Usingens hinaus. Besonders erwähnt sein sollen hier die von Pfarrer Paul ins Leben gerufenen Gottesdienste am Vorabend des Heiligen Abends: Der Abend davor - warten auf die heilige Nacht.

Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, Gottesdienste mit zugestalten oder bei anderen Veranstaltungen mit unserer Musik für den christlichen Glauben zu werben. Das gelang erfahrungsgemäß immer am Besten, wenn wir eng mit dem Zelebranten und / oder der vorbereitenden Gruppe zusammengearbeitet haben.

Die Literatur entnehmen wir hauptsächlich den Chorbüchern des Bistums Limburg "Vom Leben singen", "Die Zeit färben" und "Gehalten".

Wenn sie einmal den Wunsch verspüren, ihren persönlichen Gottesdienst wie Taufe, Trauung oder ein Hochzeitsjubiläum mit uns zu gestalten, sprechen sie uns an. Wir werden mit ihnen zusammen einen Weg finden, der diesen Gottesdienst für sie und ihre Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

Wie erreichen sie uns?

Auf unserer Internetseite erfahren sie immer die aktuellen Termine und was es sonst noch interessantes über uns zu wissen gibt: www.the-sign-usingen.de. Telefonisch erreichen sie Georg Jörges unter 06171-55153 oder Andreas Becker unter 06081-15565.

© St. Laurentius Usingen (Foto: Markus Drexelius)

Die Orgel wird nicht zu unrecht als die Königin der Instrumente bezeichnet: bietet sie doch derart viele Klangmöglichkeiten, die kein anderes Musikinstrument hat: von zarten, andächtigen, ja geheimnisvollen Klängen bis zum freudigen Tutti stehen dem Organisten alle Freiheiten offen.

Jeden Sonntag erklingt sie zum Lob Gottes. Sie ist ein so fester Bestandteil der Liturgie, dass die Orgelmusik und was dahintersteckt kaum noch als etwas besonderes von der Gottesdienstbesuchern wahrgenommen wird.

Aber wenn sie dann doch einmal schweigt, wie es beispielsweise von Gründonnerstag bis zur Osternacht der Fall ist, merkt man meist erst, das eine große Lücke entsteht.

Wir möchen Sie begeistern für die Orgelmusik: versuchen Sie doch bei Ihrem nächsten Gottesdienstbesuch einmal bewusst dem Orgelspiel zuzuhören. Stehen Sie am Ende der Messe nicht einfach auf und gehen raus, sondern halten Sie noch einen Moment inne und lauschen dem Orgelnachspiel.

Der Organist würde sich freuen! Meist steckt eine Menge Arbeit in der Vorbereitung der Gottesdienste und dem Einüben von Literatur.

Sie haben noch Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt auf.

Organist: Markus Drexelius, Tel.: 06081-447416, E-Mail: markus.drexelius (at) kath-usingen.de

Unsere Orgel

Unsere Orgel wurde 1964 von der Firma Wagenbach erbaut. Im Jahre 2002 erfolgte eine Generalüberholung des Instrumentes durch die Firma Orgelbau Hardt (Möttau) und bei dieser Gelegenheit erhielt das Instrument ein weiteres Register: ein Zungenregister Krummhorn 8". Im Jahr 2009 konnten wir mit Hilfe des Förderkreises St. Laurentius und vieler großzügiger Spenden zwei weitere Register in unsere Orgel einbauen: eine Trompete 8' und eine Posaune 16'.

Die Orgel besitzt eine elektrische Spiel- und Registertraktur und eine elektropneumatische Steuerung der Ventile. Im Jahr 2020 erfolgte eine grundlegende Erneuerung der elektrischen Registertraktur durch den Einbau einer modernen elektronischen Steuerung und Setzeranlage der Firma Eisenschmid.

Die Disposition sieht heute folgendermaßen aus:

PedalHauptwerkOberwerkSpielhilfen
 
  • Subbass 16'
  • Gedecktbass 8'
  • Oktavbass 4'
  • Posaune 16'
  • Trompete 8' (TR)
  • Krummhorn 8' (TR)
  • Koppel OW/Ped.
  • Koppel HW/Ped.
 
 
  • Prinzipal 8'
  • Weidenpfeife 8'
  • Oktave 4'
  • Rohrflöte 4'
  • Quinte 2 2/3'
  • Blockflöte 2'
  • Mixtur 2', 5fach
  • Trompete 8'
  • Krummhorn 8' (TR)
  • Koppel OW/HW
 
 
  • Singend Gedeckt 8'
  • Prinzipal 4'
  • Quintade 4'
  • Oktave 2'
  • Quinte 1 1/3'
  • Sesquialter 2-3fach
  • Krummhorn 8'
  • Trompete 8' (TR)
  • Tremulant
 
 
  • digitale Setzeranlage mit 9999 freien Kombinationen, 10 Direkttasten, Sequenzer
  • USB-Schnittstelle zur Speicherung der Setzer
  • Tutti
  • Crescendo Schweller
  • Crescendo Schweller-ab
  • Zungen ab
  • MIDI-Schnittstelle
  • Funk-Stimmschnittstelle
  • Transponiereinrichtung
 

Neues Trompetenregister

Als unsere Orgel vor über 30 Jahren angeschafft wurde, musste die Kirchengemeinde aus finanziellen Gründen auf zwei Register verzichten.

Im Jahr 2002 konnten wir durch großzügige Spenden eines der beiden fehlenden Register nachrüsten. Seitdem erklingt ein Krummhorn 8'.

Damit nun auch irgendwann das zweite noch fehlende Register (eine Trompete 8' im Hauptwerk) erklingen kann, wurde im Herbst 2007 das Projekt "Orgelvervollständigung" ins Leben gerufen und ein zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet.

Durch zahlreiche Aktionen (Werbung, Versteigerung von Orgelpfeifen am Pfarrfest, Patenschaften für Orgelpfeifen, Konzerte, Kollekten, usw.) konnten bis Februar 2009 die notwendigen Mittel in Höhe von rund 23.000 EUR gesammelt werden. Zahlreiche Einzelspender, die Nassauische Sparkasse, die Auktionsgewinner der Orgelpfeifen beim Pfarrfest, die Jägervereinigung und der Förderkreises ermöglichten es, dass die notwendigen Mittel in so kurzer Zeit zusammen kamen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die unser Projekt unterstützt haben!

Projekt "Orgelmodernisierung"

Der Förderkreis der kath. Kirche St. Laurentius Usingen hat in 2019 das Projekt "Orgelmodernisierung" auf den Weg gebracht: die Elektrik unserer Orgel ist schon über 50 Jahre alt und entspricht damit nicht mehr den heutigen Vorschriften für die elektrische Betriebssicherheit. Aus diesem Grund wird die elektrische Ansteuerung zwischen Spieltisch und Orgelwerk grundlegend modernisiert: eine moderne SPS-Steuerung übernimmt zukünftig die Übertragung von den Tasten und Registerwippen zu den Pfeifen, wodurch die elektrische Anlage den heutigen Anforderungen entspricht.

Die neue Steuerung bietet zudem die Möglichkeit, eine moderne Setzeranlage in die Orgel zu integrieren: mit dieser kann der Organist Registrierungen vorprogrammieren und auf Knopfdruck abrufen. Durch die digitale Ansteuerung der Orgelpfeifen können zudem dynamische Koppeln genutzt werden, um weitere klangliche Möglichkeiten zu gewinnen. Das Orgelspiel wird dadurch noch abwechslungsreicher und klangvoller.

Auch die Anschlussmöglichkeit eines abgesetzten Spieltisches (hierdurch kann der Kirchenchor von unten begleitet werden), eine Funkfernbedienung zur Stimmung der Orgel und eine MIDI-Schnittstelle bietet das neue System.

Die Projekt hat einen Umfang von rund 28.000 EUR. Das Bistum Limburg bezuschusst die Elektrosanierung mit 12.900 EUR. Die Restsumme wird vom Förderkreis St. Laurentius Usingen e.V. dank zahlreicher großzügiger Spenden zur Verfügung gestellt.

Die Orgelbaufirma Hardt wurde mit der Realisierung beauftragt. Die Realisierung erfolgt voraussichtlich im 3. Quartal 2020.

© St. Laurentius Usingen

An jedem zweiten Feiertag der drei christlichen Hochfeste - Weihnachten, Ostern und Pfingsten - wird in unserer Pfarrkirche ein lateinisches Choralhochamt gefeiert. Das ist eine Besonderheit, da nur noch in ganz wenigen Gemeinden die alte Tradition der in lateinischer Sprache gefeierten Messfeier mit Gregorianischem Choral-Gesang gepflegt wird.

Eine Männerschola unserer Pfarrei, deren Mitglieder fast alle schon als Knaben in der von Pfarrer Raimund Gärtner, einem großer Kenner des Gregorianischen Chorals, Anfang der siebziger Jahre gegründeten Schola gesungen haben, gestalten unter Leitung von Studienrat Rüdiger Amannn gesanglich in lateinischer Sprache die Messfeier.

Das Repertoire der Gregorianik wird unterteilt in das Ordinarium Missae, das sind die in jeder Messfeier unveränderten Texte (Kyrie, Gloria, Sanktus und Agnus Dei), sie werden im Wechsel mit der Gemeinde gesungen, und das Proprium Missae, Texte mit direktem Bezug zur Liturgie des Tages bez. des Festes,(Introitus, Graduale, Communio) vorgetragen von der Schola.

Unter gregorianischem Choral versteht man einstimmige, unbegleitete, von einer Schola in lateinischer Sprache vorgetragene Gesänge zur Messfeier. Der Name leitet sich ab von Papst Gregor dem Großen (540-604), der während seines Pontifikats eine groß angelegte Sammlung und Ordnung aller bis dahin bekannten Choräle durchführen ließ.

Die musikalischen Wurzeln dieser Melodien reichen bis in die römische Antike und den altjüdischen Tempelgesang zurück. Doch auch nach Papst Gregor wurden noch bis ins Mittelalter immer neue Choräle komponiert und dem Repertoire hinzugefügt. Nach dem Aufkommen  der Mehrstimmigkeit im Hochmittelalter und der zunehmenden Verbreitung von Kirchenliedern in den jeweiligen Landessprachen, wurde der Choral vor allem in den Klöstern weiter gepflegt.

Die Ausdruckspalette des gregorianischen Chorals reicht von schlichtesten, nur aus wenigen Tönen bestehenden Psalmvertonungen (syllabischer Stil) bis zu hymnischen, melodisch weit ausgreifenden, kunstvollen Gesängen (melismatischer Stil).

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